Bergsteigen & Klettern

Die Schönheit der Berge genießen

Bergsteigen in den Karnischen Alpen und Lienzer Dolomiten in Kärnten und Osttirol

Wußten Sie dass wir direkt an Italien angrenzen. Die Karnischen Alpen trennen Kärnten und Italien. Unser Wetter ist südlich geprägt und wir haben sehr beständige Sommer. Das Lesachtal eignet sich hervorragend als Bergsteigerdorf. Von allen Orten aus gibt es schöne Bergtouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.

Unser Service für Bergsteiger

  • Wir kennen uns in den Bergen aus, geben Ihnen Auskünfte und Tipps
  • wir ermöglichen ein Frühstück ab ca. 6.00 Uhr (bitte vorher informieren, ob in Ihrem Wunschzeitraum Frühstück angeboten wird)
  • wir stellen Jausenpakete bereit
  • wir servieren bergsteigertypische, energiereiche und gesunde Speisen, wobei der Schwerpunkt auf der regionalen Küche liegt
  • wir haben eine Gästebibliothek, die einen Schwerpunkt auf Alpinliteratur und Regionalinformation legt
  • wir bieten Mitgliedern von Alpinen Vereinen Vorteile (bitte nachfragen)
  • wir organisieren für Sie den Verleih von Bergsportausrüstung, wie z.B. Tourenschiern, uvm.
  • wir bieten Ihnen Platz und Werkzeug zur Reparatur von Ausrüstungsgegenständen
  • wir bieten einen Wanderkarten-Wanderinfo-Service
  • wir organisieren Ihnen gerne ortskundige Bergführer
  • wir planen für Ihre Gruppe/Verein die Wanderreise

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Gleich anfragen & informieren – wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot für Ihren nächsten unvergesslichen Urlaub!

Unsere Bergtouren-Vorschläge für Sie

Bergtour Edigon

Bergtour auf den Edigon (2510 m) In den Karnischen Alpen

Eine wunderschönes Bergerlebnis bietet der Edigon. Er ist der höchste Berg vom Meer her und man kann bei sehr klarer Sicht es sogar erkennen. Man fährt mit dem Auto von Liesing nach Obergail und weiter Richtung Obergailer Tal. In der Kehre wo sich das Goldcamp befindet parken Sie Ihr Auto. Der Weg führt zuerst über den Forstweg auf die Obergailer Alm und dann weiter über zwei Bächlein. Nach dem Gatter (meist offen) führt dann der Ararische Weg hinauf zur Enderberghütte, den Sie nehmen. An der Hütte und den Brunnen (Getränke) vorbei folgen Sie dem Weg hinauf in das Schönjöchl (Raudenscharte). Dort führt der Steig dann wieder ein wenig talauswerts um dann am Edigon sich in felsigem Gelände hinaufzuschlängeln. Auf der Höhe angekommen müssen Sie noch über ein Paar Felsplatten um zum Gipfelkreuz zu kommen (Schwindelfreiheit, Trittsicherheit erforderlich).

Option: Kurz vor dem Gipfel geht der Klettersteig „Steinwand“ los. Er führt über die Steinwand hin zum Hochkopf und dann über die Scharte beim Letterspitzel wieder hinunter zur Enderberghütte (Gehzeit ab Enderberghütte ca. 5-6 h).

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Riebenkofel

Rundwanderung, Bergtour auf den Riebenkofel und das Solek

Sehr schöne Rundtour ausgehend von der Lakenalm (bewirtschaftete Almhütte).
Sie starten vom Familienbauernhof Mesner mit dem Auto oder E-Bike nach St. Lorenzen. Dann fahren Sie über den Forstweg auf die Lakenalm (Mautpflichtig – wir sagen Ihnen wo Sie den Schlüssel bekommen). Kurz unter dem Lakenkreuz parken Sie Ihr Auto. Dort startet die Tour dann am Riebenkofel entlang Richtung Osten. Der Weg steigt stetig an bevor er dann steil nach oben führt. Vor dem Gipfel ist noch eine etwas flachere Passage. Vom Gipfel kann mann dann entweder direkt zur Lakenalm absteigen oder noch auf das Solek gehen.

Einkehr: Dorfplatzlstube St. Lorenzen (sehr gute Torten und Kuchen), Almhütte Lakenalm (nur wärend der Weidesaison geöffnet), Gasthof zur Post. Gehzeit: 4-5 h

riebenkofel-solek

Klettersteige und Kletterrouten

Das Lesachtal verfügt über eine Vielzahl von Klettersteigen und Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden. Für Kinder gibt es Schnupperklettern mit Seilrutsche und Groß und Klein können sich auf der neuen Kletterwand im Bildungszentrum (unter Anleitung) auch bei Schlechtwetter versuchen!

Klettersteig Millnatzenklamm

Der Klettersteig Millnatzenklamm liegt im mittleren Schwierigkeitsbereich und ist somit für Jedermann leicht zu bewältigen.Der facettenreiche Klettersteig wurde entlang der sonnendurchfluteten Millnatzenklamm errichtet.
Ganz nah neben, teils über dem Wasser, liegt dieser Genussklettersteig im mittleren Schwierigkeitsbereich (B/C), und ist für ein breites Publikum (auch Kinder) bestens geeignet.
Die Tour entlang des klammartigen Bachbettes verläuft neben vier Wasserfällen empor wobei man auch vier Mal den Bachlauf quert – davon zwei Mal auf spektakulären Seilbrücken.
• Komplette Klettersteigausrüstung erforderlich.
• Bei Hochwasser, starkem Gewitter und während der Schneeschmelze ist die Begehung sehr gefährlich!

Tourenbeschreibung:
Vom Einstieg an der linken Bachseite (bis A/B) aufwärts bis zu einer Stufe (B) vor der ersten Bachquerung und dem großen Wasserfall.
Nach der Bachquerung an der Plattenwand empor (B) bis zur oberen Kante des Wasserfalles, dort kurz B/C. Danach leicht (A) bis zur ersten großen Seilbrücke (B).
Danach wieder leicht weiter an eine Kante. Dort über die zweite Seilbrücke (B) beim Doppelwasserfall und an einem Pfeiler aufwärts (B).
Es folgt eine Bachquerung (A/B), danach leichtes Gelände zu einer Gehpassage.Man gelangt zum dritten Wasserfall, der nur am Ende eine kurze steile Passage (B/C) hat.
Leichter (A) und gehend erreicht man den vierten Wasserfall. Rampenartig (A/B und B) aufwärts bis zum Steigende.

Klettersteig Steinwand

Charakter:
Der Klettersteig überschreitet das breite Massiv der Steinwand in seinem zentralen Bereich vom Edigon bis zum höchsten Punkt der Steinwand. Im Zuge der Tour wechselt man öfters zwischen Österreich und Italien, wobei man auf beiden Seiten eine herrliche Aussicht hat. Zwischen den meist leichten Kletterpassagen befindet sich viel ausgesetztes Gehgelände, welches absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit verlangt. Lediglich zwei kurze, aber rassige Passagen überschreiten den Schwierigkeitsgrad B.

Genaue Routenbeschreibung:
Vom Beginn der Versicherungen absteigend in eine Scharte (A bis A/B). Nach kurzem Gehgelände geht es auf der Südseite durch steiles Wiesengelände (Stellen A). Nun am Grat teilweise ausgesetzt und meist unversichert zu einem kleinen Überhang (B/C). Im Auf und Ab (meist A) zu einem steilen Grashang (A) und diesen hinauf. Es folgt die Querung einer glatte Platte mit Klammern (B). Nach einer Scharte wird eine steile Platte mit Hilfe von ein paar Trittstiften (C) erklommen. Danach meist am Grat (meist A, eine Stelle B) zum Ende der Versicherungen und in Kürze zum Gipfel der Steinwand.

Erhalter:
Sektion Austria – vor Ort betreut die Ortsgruppe www.diekarnischen.at den Klettersteig.

Ergänzung zur Schwierigkeit:
Eine Stelle C, sonst meist leichter.

Bemerkung zu den Versicherungen:
Nur abschnittsweise mit teilweise altem Stahlseil versichert, in den schwierigsten Passagen einzelne Klammern

Ausrüstung:
Komplette Klettersteigausrüstung, Helm

Hohe Warte

Charakter:
Neuer Sportklettersteig, der zu den schwierigsten Steigen im Karnischen Alpenraum zählt. Der ‚Weg der 26er‘ wurde in nur zweiwöchiger Arbeit vom Jägerbataillon 26 des Österreichischen Bundesheeres errichtet. Die Linienführung durch die N-Wand der Hohen Warte ist perfekt (einziges Manko ist der Steinschlag….)
Er stellt hohe Anforderungen an Trittsicherheit und Kletterkönnen, er sollte nur mit Klettersteigausrüstung begangen werden!. Auch der Abstieg über den Koban-Brunner-Weg erfordert alpine Erfahrung und Spürsinn! In der Kombination aber ein sehr lohnendes „Bergabenteuer“, das man gemacht haben sollte !

Ergänzung zur Schwierigkeit:
Schwerer Klettersteig, der mit D+ bewertet ist. Für Kinder nicht zu empfehlen.

Ausrüstung:
Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm und Sicherungsseil sind anzuraten. Evtl. Steigeisen für Schneefelder erforderlich !

Zustieg zur Wand:
Man folgt dem beschilderten Weg über die Obere Valentinalm zum Valentintörl (Zeit: 2 – 2,5 Std.) Das Valentintörl ist auch von der idyllisch gelegenen Eduard-Pichl-Hütte in 30 min zu erreichen.
Nun rechts um den kleinen Felszapfen herum (es ist auch möglich diese zu überklettern; Wegspuren 1-2ter Grad, siehe Übersicht). Nun gelangt man ins südliche Valentintörl, von dort aus ist der Weg orang/rot (Koban-Brunner-Weg) bzw. blau/weiß (Weg der 26er) markiert. Der Einstieg befindet sich im zentralen Wandteil ca. 50 m links von einem Kamin. Er ist bei Schneelage schwer zu finden, da leider kein Punkt in ausreichender Höhe am Felsen ist.

Höhe Einstieg:
2200 m

Abstieg:
a) über den Koban-Brunner-Weg
b) über den südseitigen versicherten Steig zu Weg Nr. 145 und über den „Sentiero Spinotti“, westlich zum Wolayer Paß (alte Zollhütte) und zurück zum Wolayer See und von diesem zum Valentintörl (Variante b dauert mind. 3,5 Std., in diesem Fall ist der Ausgangspunkt Eduard-Pichl-Hütte zu empfehlen, da die Route vom Tal aus sehr lang ist).

Kombination Cellon-Stollen/Steinerweg

Die Kombination Cellon-Stollen und Steinerweg ist gleichzeitig eine interessante Reise in die Vergangenheit. Überall finden sich die Spuren der Kämpfe aus dem Ersten Weltkrieg.
Einstufung
• Aussergewöhnliche Klettersteige im alpinen Bereich. Bei Nässe sollte man beide meiden, ansonsten liegen die Schwierigkeiten im leichteren Bereich (C). Beide Varianten lassen sich mit anderen Klettersteigen in der Umgebung verbinden. Ältere Bauart, Stahlseil am Steinbergerweg teils ramponiert, Felsanker, Tritthilfen (Bügel/Stifte).

• Schwierigkeitsgrad in den Klettersteigpassagen:

CELLON STOLLEN A/B,C

STEINBERGER-WEG B/C

Ausrüstung
Alpine Ausrüstung mit Vorsorge für Wetterumschwung (Kleidung, Handschuhe, Kopfbedeckung usw.), Kartenmaterial
• Klettergurt mit Klettersteigset
• Kletterhelm
• adäquates Schuhwerk
• Klettersteig-Handschuhe
• Stirnlampe für den Stollen
• Personalausweis/Reisepass wegen der Grenze (Abstieg)

Besonderes
Steigen Sie bei unsicheren Wetterverhältnissen oder Nässe auf keinen Fall ein. Achten Sie auf Steinschlag und vermeiden Sie das Lostreten von Steinen.

Filmoorhöhe

Anreise / Zufahrt
Zustieg vom Lesachtal über das Erschbaumertal->Mittersattel->Filmoorsattel oder
über das Winklertal und die Obstansersee Hütte oder wie bei uns im Rahmen des Karnischen Höhenweges über die Pfannspitze zum Filmoorsattel.

Charakteristik
Gesicherte Gratwanderung, eine Mischung aus Klettersteigpassagen (B kurze Stellen BC), ungesicherter, einfacher Kletterei im leichten Fels bis I und ausgesetzten Wanderpfaden.

Gipfel / Berg
Wildkarlegg 2532m, Roßkarspitze 2511m, Porze 2599m

Ausrüstung
Wanderausrüstung, evtl. Klettersteigausrüstung bei teils ausgesetzten Passagen bis BC

Tourtyp / Charakter der Tour
Klettersteig

Zustieg
Zustieg vom Lesachtal über das Erschbaumertal->Mittersattel->Filmoorsattel oder
über das Winklertal und die Obstansersee Hütte oder wie bei uns im Rahmen des Karnischen Höhenweges über die Pfannspitze zum Filmoorsattel.
Wegbeschreibung / Routenverlauf

I: Filmoorhöhe
Vom Filmoorsattel wandert man zuerst flach ostwärts bis zu den kleinen Gratzacken. Die werden teils überstiegen, teils umklettert. Über eine steile Schotterrinne wird südlich seilgesichert abgestiegen und östlich wieder felsig zum nächsten Gratgipfel aufgeklettert. Nun ein steiler seilgesicherter Gratabstieg (BC), danach eine Leiter zu einem Felspfad, der durch Tunnels an Kavernen und Stellungen des 1.Weltkrieges entlang führt. Kurze Steilauf+abstiege an Klammern und Leitern weisen aus der Felsszenerie in milderes Gelände zum Wildkarlegg. Ein kurzer Abstieg in die Scharte führt östlich am steilen Pfad entlang des Westgrates auf die Roßkarspitze (die unbedeutenden Gipfel können an ihren Südflanken auf einer alten Militärstraße umgangen werden). Nun die südöstliche Flanke hinab zur Pforzescharte. Möglichkeit zum nördlichen Karabstieg Richtung Porzehütte oder Start zur Porzeüberschreitung.

I: Porzeüberschreitung: Porzescharte – Austriaweg – Via die Camosci – Tilliacher Joch
(evtl. Zustieg von der Porzehütte über das Nordkar zur mariengeschmückten Porzescharte)
Von der Porzescharte führt der Austriaweg über nordseitige Bänder und kurze Rinnen sowie kleine Felsstufen hinauf zum Westgrat und danach auf enem bänderartigen Schuttweg südseitig Richtung Gipfelfels. Dieser wird zuletzt über felsige Rinnen leicht erklettert.
Der Abstieg =Via die Camosci oder Gämsenweg führt zuerst über schuttbedeckte Felsbänder an der Südflanke hinab bis zu einer kleinen Scharte am Südgrat. Hier wendet der Steig nordostwärts. Über steile Rippen und Rinnen wird seilgesichert zur Ostwandmitte abgestiegen und dann die untere Ostwand nördlich an einem langen Querband über einige Stufen hinuntergequert. Zuletzt erreicht man die alte Militärstraße, über diese das Tilliacherjoch. Über den Wanderweg wird nordwärts zur Porzehütte abgestiegen. Dann je nach Plan Abstieg ins Obertilliachtal oder Weiterweg am Karnischen Höhenweg.